• Anthroposophie

    Goetheanistische und geisteswissenschaftliche Aspekte zur Corona-Pandemie

    In einem Video-Vortrag gibt Michael Knöbel Einblicke in die biologischen Grundlagen des zellulären Lebens und die mit dem Menschen eng verbundene Welt der Bakterien und Viren. Naturwissenschaftliche und goetheanistische Ansätze führen zu überraschenden Zusammenhängen. Im anschließenden geisteswissenschaftlichen Exkurs entwickelt der Referent Gedanken zu den Hintergründen der Pandemie. Auf Grundlage der “Osterimagination” Rudolf Steiners stellt er einen Bezug zwischen dem Covid-19-Szenario und dem Wirken geistiger Mächte her, mit denen der Mensch sich gerade in der Zeit um Ostern auseinander zu setzen hat. *) Lassen Sie sich inspirieren… und treten Sie gerne in Kontakt mit anthronet, wenn Sie Fragen zum Video haben. *) siehe Rudolf Steiner, “Das Miterleben des Jahreslaufes in vier…

  • Anthroposophie

    Rettet die einzigartige Schönheit der Umgebung des Goetheanums

    landschaft

    Die Ita Wegman Klinik und die Anthroposophische Gesellschaft haben Bauland im Norden des Goetheanum an einen Investor verkauft, der ein Großprojekt für dieses Gelände vorgesehen hat. Bald nachdem das Bauprojekt bekannt wurde, das die nördliche Landschaft am Fuße des Goetheanum und an der Grenze zu Arlesheim erheblich verändern würde (Natur und Architektur), bildete sich eine Initiative die sehr schnell gewachsen ist und nun die Möglichkeit erhält, doch entscheidend einzugreifen. Die Kantonsregierung Baselland prüft die Ensprüche der Dornacher und Arlesheimer Bürger und es ist nun möglich, bis einschließlich 13. Februar auch Nicht-Einwohner diese Petition unterschreiben können. Bereits jetzt konnte ein Rodungsstop auf dem Gelände erreicht werden, das u.a. auch an das…

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    anthronet SÜD startet

    Team Sued

    100 Jahre nach der Waldorfschulgründung, am 07. September 1919 trat das anthronet-Team SÜD in Stuttgart zum ersten Mal in die Öffentlichkeit! Natürlich geht die Bandbreite von anthronet weit über das pädagogische Feld hinaus. Warum also nicht den Ministerpräsidenten ansprechen? So wurde als einer der ersten der Landesvater Winfried Kretschmann mit den neuen Flyern “beglückt”! Ab jetzt verbindet das “Netz anthroposophischer Initiativen” unter www.anthronet.de auch im Großraum Stuttgart Unternehmen, Dienstleister, Künstler, Institutionen und Einrichtungen aus dem anthroposophisch inspiriertem Umfeld.

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    Die Ulme – der Merkurbaum

    flatterulme

    Artikel von Michael Knöbel aus “Seminarbrief 7” – mit freundlicher Genehmigung des Autors  Viele europäische Landschaften waren früher von mächtigen Ulmen (römischer Name für Rüster) geprägt. Bereits im frühen Mittelalter wurde sie bewusst als Schatten- oder Straßenbaum gepflanzt und war so bekannt und verbreitet wie die Linde. In der Hansestadt Hamburg begrünte sie zusammen mit der Linde die Wallanlagen der Stadtbefestigung. Vielen Städten gab sie auch den Namen, wie zum Beispiel Ulm oder Ilmenau.

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    Pädagogik als Fortsetzung der Evolution?

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      von Michael Knöbel Abbildung 1: Skizzen und Notizen Goethes, um 1790, Goethe-und Schiller-Archiv, Weimar   Das Prinzip Jein „Unentschlossenheit ist die Krankheit meiner Generation”, sagt der amerikanische Jungautor Benjamin Kunkel, 33, und sieht seine Altersgenossen, gelähmt von zu vielen Möglichkeiten, im Stadium ewigen Beginnens stecken geblieben. Im gleichen Sinne wird von Psychologen ein soziales Phänomen der „Abulie” (Willenlosigkeit) konstatiert, das sowohl mit einer nachlassenden Bindung an Marken und Produkte als auch an Parteien, Lebensstile, Werte und auch an Lebenspartner einhergeht. Eine solche „Neurose der westlichen Gesellschaft” besteht in der Angst, dass einem tausend andere, wohlmöglich bessere Möglichkeiten entgehen würden, wenn man sich für eine entschiede. (1) Ähnliches scheint für…

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    Über den Granit

    Granit3

      Artikel von Michael Knöbel aus “Seminarbrief 10” – mit freundlicher Genehmigung des Autors Granitischer Pegmatit   Härter als Granit…? Die Schüler einer 9. Klasse ziehen am ersten Tag ihrer geologischen Reise in den Harz gegen Abend durch den Bergfichtenwald des Achtermanns dem Gipfel entgegen. Es hat am Tag geregnet und neben dem nassen glatten Hohlweg tauchen zwischen dem Dunkel der Bäume und Nebelschwaden die flach geschichteten Felsen der Breitesteinklippen auf. Es ist Granit, von der Verwitterung vieler Jahrtausende gezeichnet.Die moosbewachsenen schlüpfrigen Felsen wollen sofort erkundet und beklettert und müssen später dann auf Geheiß des Lehrers auch gezeichnet werden.

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    Die Pflanzenmetamorphose als Hilfe zu Verständnis ökologischer Gleichgewichte

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    Artikel von Michael Knöbel aus “Seminarbrief 6” – mit freundlicher Genehmigung des Autors (Vorabveröffentlichung ohne Bilder) Eine Besonderheit der Waldorfschule, die auch von aufmerksamen Schülern als solche empfunden wird, ist die Beschäftigung mit der goetheschen Pflanzenmetamorphose, die idealerweise in einer Botanikepoche der 12. Klasse stattfinden sollte. Wie wesentlich dieses Thema ist, zeigt sich daran, dass das zunächst kritische Verhältnis von Goethe zu Schiller sich erst durch einen Austausch über die Metamorphose der Pflanzen zu einer so fruchtbaren Beziehung entwickelt hat. Es ist natürlich bei der Fülle der Themen der modernen Naturwissenschaften fraglich, ob der Stellenwert dieser „biografischen Anekdote der deutschen Klassiker, beziehungsweise ihr Hintergrund, die Pflanzenmetamorphose, zeitgemäßer Unterrichtsstoff oder eher…

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    Zur Evolution des Gehirns – oder: Wie entstand der Computer im Kopf?

    Gehirnzeichnung

    Artikel von Michael Knöbel aus “Seminarbrief 5” – mit freundlicher Genehmigung des Autors Die Idee, das Gehirn sei nur ein besserer Computer und ein Computer sei eigentlich eine Art Gehirn, geistert in den Medien und sicher auch in den Köpfen unserer Kinder herum. Hier soll versucht werden, mit Hilfe der vergleichenden Neuromorphologie das menschliche Gehirn etwas näher zu untersuchen und damit einige Aspekte zu dieser Frage beizusteuern, die allerdings bei der Komplexität der Thematik nur aphoristisch ausgeführt werden können.

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    Wieso eigentlich Tannengrün?

    IMG E3285 Adventsgärtlein

    Ein ganz besonderes interkulturelles Adventsgärtlein… Als wir unser Kennenlern-Café vor zwei Jahren ins Leben riefen, achteten wir vor allem darauf, die Bedürfnisse der Syrer und Afghanen zu berücksichtigen. Es gab Tee, Kaffee, Baklava und viel buntes Bastelmaterial für die Kleinen. Wir halfen beim Ausfüllen von Anträgen und beim Entziffern von Bescheiden aus dem deutschen Amtsstuben. Mittlerweile haben viele der geflüchteten Menschen eine eigene Wohnung, absolvieren Sprachkurse, sind in Sportvereinen und ihre Kinder gehen in richtige Schulen. Die Zeiten haben sich geändert.